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Die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde Kreuzerhöhung
zu Mannheim

Unsere Gemeinde wurde im Jahr der Entstehung der Metropolie gegründet: 1963.

Der Einzugsbereich der Gemeinde umfasst die Städte Mannheim, Lampertheim, Weinheim, Ladenburg, Schriesheim, Heidelberg und Schwetzingen. In dieser Region leben etwa 5000 Griechen, die in ihrer Mehrheit griechisch-orthodoxen Bekenntnisses sind.


Die Griechen sind fromme Menschen, die aber nicht unbedingt jeden Sonntag, aus verschiedenen Gründen, zur Kirche gehen. Jedoch bleiben sie kirchentreu. Dreimal im Jahr besucht die Mehrheit von davon auf jeden Fall die Kirche. Zur Theophanie, am 6. Januar, wenn wir die Taufe Christi feiern und die große Wasserweihe ( manchmal auch am Rhein) halten. Zur Karwoche und Ostern, dem traditionellen Höhepunkt des kirchlichen Lebens der orthodoxen Christen. Und zum Patronatsfest, am ersten Sonntag nach dem 14.September, dem Tag der Erhöhung des Ehrwürdigen Kreuzes. An diesem Tag veranstaltet unsere Gemeinde auch ein großes Fest im Kirchhof mit

griechischer Live-Musik, Tanz, Trank, Spaß und Tombola.

 

Die Geschichte der Gemeinde
60er Jahre: Tausende Gastarbeiter mit ihren Familien kommen in Mannheim an. Unter ihnen ein paar Tausend Griechen.1963: erste regelmäßige griechisch-orthodoxe Gottesdienste in Mannheim.

1963-1987: die Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde ist in verschiedenen Kirchen in Mannheim zu Gast.


November 1987: Überlassungsvertrag zwischen der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Mannheim und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland für die St. Martins Kirche in Luzenberg, unter Mitwirkung von Pfarrer Dimitrios Dritsas.


Anfang 1988: Gestaltung der Kirche (Ikonenwand, Bischofsthron, Sängerstand, Kerzenstand) nach der griechisch-orthodoxen Tradition durch den Kirchengemeinderat unter der Leitung von Erzpriester Konstantinos Zarkanitis aus Ludwigshafen.


April 1988: die Gemeinde bekommt einen neuen, jungen und dynamischen Priester und Vorsteher, den Archimandriten Pater Myron Kalaitzis. Er beschafft alles, was eine Orthodoxe Kirche für das liturgische Leben im ganzen Jahr braucht. Er intensiviert das liturgische Leben. Er organisiert die Katechese und sorgt für die geistige Nahrung der Gemeinde. Die Gemeinde blüht.


September 1988: der Kirchengemeinderat beginnt unter seinem Vorsitz das jährliche Patroziniumsfest.


90er Jahre: das Wachstum der Gemeinde führt zu dem Gedanken der Beschaffung eines Gemeindezentrums, in dem das Gemeindeleben weiter wachsen kann, in dem die dringende Jugendarbeit besser organisiert und realisiert werden könnte. Erste Gespräche darüber in der Gemeinde.


1992: der Architekt, Dipl. Ing. aus dem Bauamt der Universität Heidelberg, Spyridon Antoniou folgt dem Aufruf des Gemeindevorstehers, dem Archimandriten Myron Kalaitzis und erklärt sich bereit seine Kompetenzen für das Projekt Gemeindezentrum anzubieten. Mit dem Segen und den persönlichen Einsatz seiner Eminenz, des Griechisch-Orthodoxen Metropoliten von Deutschland Augoustinos Labardakis, beginnt die Phase des Suchens nach einem geeigneten Grundstück für den Bau eines Gemeindezentrums oder eines geeigneten Gebäudes.


1998: Nachdem Pater Myron Kalatzis, Herr Antoniou und der Metropolit mehrere Grundstücke und Gebäude besucht und untersucht haben, wird das Angebot von Herrn Leichner für das Grundstück und das Gebäude in Sandhofen, in der Scharhofer Str. 17 als günstig angenommen. Kauf der Immobilie (30.12.1998)


1999: die Umbau-, Ausbau- und Renovierungsarbeiten beginnen mit intensivem persönlichem Einsatz vieler Gemeindemitglieder. Lokale Firmen aus Sandhofen übernehmen und vollbringen die verschiedenen Arbeiten in voller Zufriedenheit des Bauherrn.


26. Oktober 2002: Erster Gottesdienst im Andachtsraum des Gemeindezentrums. Inoffizieller Beginn des Betriebs, während die Renovierungsarbeiten fortgesetzt werden. Das Büro der Gemeinde wird von der St. Martins Kirche in Luzenberg in das Gemeindezentrum nach Sandhofen versetzt.


1. Halbjahr 2003: die ersten Kurse (Deutsch, Englisch, Theater) finden in der neuen Griechischen Begegnungsstätte (dem Hauptsaal des Gemeindezentrums) statt.


September 2003: der Gemeindevorsteher und 1. Vorsitzende des Fördervereins, Archimandrit Pater Myron Kalaitzis, wird zum Abt des historischen Klosters Arkadi auf Kreta, in der Nähe von Rethymnon, befördert.


Weihnachten 2003: der Priester Dr. theol. Georgios Basioudis und seine Frau, Dipl. Theologin Zinovia Pantazidou ziehen aus Münster nach Mannheim und übernehmen die Leitung der Gemeinde.


Januar - Juni 2004: volles Programm in der Begegnungsstätte. Deutschkurs, Griechischkurs, Bewegungstherapie für Frauen, Chor, Tanzgruppe, Frauenkreis.


30.03.2004: Sitzung des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Mannheims in unserem Gemeindezentrum.


30. Mai 2004: Tag der offenen Tür. Großer Erfolg: mehr als 300 Besucher aus der Gemeinde, aus der Nachbarschaft, prominente Politiker aus der Stadt Mannheim, wie z.B. der Leiter des Europabüros und Europakandidat Peter Simon, Stadträte Spiros Papadopoulos, Christos Lemonidis, Pantelis Nikitopoulos und Roland Weiss (MdL), sowie die Pfarrer der Nachbargemeinde, Pfarrer Franz Schmerbeck aus der katholischen St.Bartholomäus-Gemeinde und Pfarrer Roger Baudy aus der Evangelischen Dreifaltigkeitsgemeinde, aber auch Helmut Schmitt, Ausländerbeauftragter der Stadt Mannheim, i.R., nehmen daran teil.


Oktober 2004: Abschluss der Renovierungsarbeiten

 
17-18 Oktober 2004: Einweihung des Gemeindezentrums durch seine Eminenz, den Metropoliten von Deutschland und Exarchen von Zentraleuropa, Augoustinos Labardakis.


Ökumene

Die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland ist eine der konstituierenden Mitglieder der deutschen Ökumene. Unsere Gemeinde ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Mannheim, sowie der lokalen Ökumene in den Stadtteilen Waldhof und Sandhofen.

Sie nimmt an ökumenischen Gottesdiensten, besonders im Stadtteil Sandhofen, in dem unser Gemeindezentrum liegt, gerne teil. Ein besonderes Engagement zeigt unsere Gemeinde für den ökumenischen Gottesdienst zur „Woche der ausländischen Mitbürger / Interkulturelle Woche (Ende September jedes Jahres).

 

Der Förderverein

Die Griechische Begegnungsstätte in Mannheim-Sandhofen, in unserem Gemeindezentrum ist ein Ort, an des sich Griechen, der ersten, zweiten und dritten Generation treffen und sich zu Hause fühlen. Es ist ein Ort, an dem sich Frauen bei einer Tasse Kaffee austauschen und diskutieren, an dem sich Jugendliche treffen, an dem verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden und and dem verschiedene Kurse für Griechen und Nichtgriechen angeboten werden.

Es ist ein Ort, an dem die griechische Gemeinde andere Gruppen und Menschen empfangen kann. Zur Förderung der Begegnungsstätte wurde am 03.02.2003 der „Verein zur Förderung der Griechischen Begegnungsstätte Mannheim e.V. gegründet und am 09.09.2003 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Mannheim eingetragen.

Der Verein hat Mitglieder aus der ersten und zweiten Generation der griechischen MigrantInnen. Im Vorstand sind fünf Mitglieder aus der zweiten Generation. Sie haben die Verantwortung übernommen, die notwendige Jugend-, Frauen-, und Seniorenarbeit zu organisieren. Durch ein reichhaltiges Angebot an Kursen, Veranstaltungen und der Durchführung von Festen, wird die Integration in die deutsche Gemeinschaft gefördert. Kurse, die sich speziell an Nichtgriechen orientieren, wie z.B. Kochen und griechische Sprache, fördern die Funktion des offenen Hauses und eines kulturellen Treffpunkts in Sandhofen.

 

Das Gemeindezentrum liegt in einer schönen Gegend im Norden Mannheims in Sandhofen, in der Scharhofer Str. 17 - Ecke Zwerchgasse 12. Das Gebäude ist zweistöckig und umfasst etwa 320m².

Im Erdgeschoss befindet sich die Griechische Begegnungsstätte und die Kapelle des Heiligen Johannes des Russen. Im zentralen Raum (58m²) finden verschiedene Kurse statt.

Dort befindet sich auch eine Leihbibliothek, mit griechischen und deutschen Büchern. Im Erdgeschoss findet man noch die Küche, die Toiletten und ein Gästezimmer. Im Obergeschoss befinden sich das Büro der Gemeinde und des Vereins, sowie die Wohnung des Pfarrers.

 

 

 

 

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